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Herstellungsgebiet
Die Käsesorte
Casciotta aus Urbino wird in der gesamten Provinz
Pesaro-Urbino hergestellt.
Historische Ursprünge
Die ersten schriftlichen
Dokumente zum Verzehr dieses Käses gehen
auf die Zeit der großen Hochzeitsbankette
der Sforza und der Della Rovere in den Marken
zwischen 1400 und 1600 zurück.
Der berühmteste Kenner und Schätzer
des Käses war der große Meister Michelangelo:
Er beauftragte seinen treuen Diener Francesco
Amadori aus Castel Durante (dem man den Spitznamen
l´Urbino gegeben hatte) damit,
eine Reihe von Landgütern im Gebiet von Durante
aufkaufen, sodass er stets mit Casciotta
versorgt werden konnte.
Die DOC hezeichnung erhalt er im 30/02/82. Die
Europasche Gemeinschaft hat ihn in der Liste der
Produkte mit geschützter Ursprungabzeichnung
unter Nummer CE 1107/96 registriert. Das Schutzkonsortium
mit 14 Erzeugungs- wird 1992 gegründet.
Merkmale des Erzeugnisses
Casciotta aus Urbino
ist ein Käse, der aus Schafs- und Kuhvollmilch
besteht. Äußere Form Zylindrisch mit
relativ niedrigem Rand und runder Ober- und Unterseite.
Gewicht zwischen 0,8 und 1,2 kg , strohgelb. Farbe
des Käseteigs helles Strohgelb; Teigkonsistenz:
weich und mürbe, mit leichter, typischer
Löcherung. Aroma süß, jedoch voll,
angenehm säuerlich, lieblich.
Herstellungstechniken
Casciotta aus Urbino
ist ein Käse, der aus Schafs- (70-80 %) und
Kuhvollmilch (20-30 %) besteht. Bei der angewandten
Herstellungstechnik wird dafür gesorgt, dass
die Milch bei einer Temperatur von 35° C gerinnt.
Der Käse wird per Hand in entsprechenden
Formen gepresst. Salzbad und trockene Salzung
im Wechsel. Mindest-Reifezeit: 20 Tage.
Ernährungsspezifische Informationen
Ein leicht
verdauliches, vitaminhaltiges und antioxidierend
wirkendes Produkt, das der Zellalterung entgegenwirkt
und niedrige Cholesterinwerte aufweist.
Verzehr
Diese Käseart
ist bei einer Temperatur von 4° bis 8°
C zu lagern. Vor dem Verzehr sollte er einige
Stunden lang bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.
In jüngerem Zustand eignet sich der Käse
insbesondere zur Verfeinerung von fertigen Gerichten
oder für Soßen; in reiferem Zustand
dagegen eher für die Zubereitung von Füllungen
aller Art.
Geeignet auch zum Verzehr mit Konfitüre,
Marmelade, Honig, karamellisierten Feigen etc.
Ideal mit grüne Apfel.
Das Ganze kann von Weißwein, Verdicchio
DOC begleitet werden oder auch von einem süßen
Dessertwein, der für den Nachtisch bestimmt
ist.
Etikettierung
Die Laibe werden
nummeriert. Auf dem Etikett wird das Logo der
Genossenschaft abgebildet.
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